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umschlag PHS Magnum

Big-Bag-Umschlag auf Siloauflieger ohne Pneumatikförderung – warum das für Kunststoffgranulat entscheidend ist

Siloauflieger von PHS Magnum am Umschlagplatz – Big-Bag-Umschlag auf Siloauflieger

Kurzfassung

Pneumatikförderer beschädigen Kunststoffgranulat durch Abrieb, Bruch und elektrostatische Aufladung bei 20–40 m/s Luftgeschwindigkeit. PHS Magnum lädt Big-Bags und Oktabins ausschließlich gravitationsbasiert auf Siloauflieger um — keine Schnecken, Vibration oder Pneumatik. Überdachte Halle, Reinigungssieb und zertifizierte Waage gewährleisten kontaminationsfreie, dokumentierte Übergabe. 20’- und 40’-Seecontainer werden direkt auf dem Gelände angenommen.


Kunststoffgranulat – ob Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), PVC oder Polyamid (PA) – ist empfindlich gegenüber mechanischen Beschädigungen. Kunststoffhersteller verpacken es in Big-Bags oder Oktabins, damit es unversehrt die europäischen Verarbeitungsbetriebe erreicht. Das Problem entsteht, wenn es für den Weitertransport in einen Siloauflieger umgefüllt werden muss.

Warum Pneumatikförderung bei Kunststoffgranulat keine gute Wahl ist

Pneumatikförderer (Venturi-Gebläse und Kompressoren) transportieren Material mit Druckluft bei Geschwindigkeiten von 20–40 m/s. Bei Sand oder Zement ist das ideal. Bei Kunststoffgranulaten nicht:

  1. Zerbrechen und Abrieb – das Granulat prallt mit hoher Geschwindigkeit gegen die Rohrwände. Es entsteht Staub, der die Charge verunreinigt und beim Empfänger zu Reklamationen führen kann.
  2. Elektrostatische Aufladung – die Reibung am Stahl- oder Aluminiumrohr erzeugt elektrostatische Ladungen. Das ist problematisch bei brennbaren oder entladungsempfindlichen Materialien.
  3. Kontamination – wenn die Pneumatikleitung undicht oder nicht gereinigt ist, gelangen Verunreinigungen aus vorangegangenen Transporten in die Charge.
  4. Verklumpen hygroskopischer Materialien – Kompressorluft enthält Feuchtigkeit; bei empfindlichen Materialien wie Polyamid oder Polyethylen kann das zur Agglomeration der Körner führen.

Wie wir das Granulat bei PHS Magnum umschlagen

Wir verwenden den gravitationsgestützten manuellen Umschlag mit Gabelstapler:

  • Der Big-Bag oder Oktabin wird angehoben und geöffnet, das Granulat fließt durch ein Reinigungssieb (Entfernung von Klumpen und Verunreinigungen) gravitativ in den Einlauf des Siloaufliegers.
  • Kein Kontakt mit druckbeaufschlagten Metallrohren.
  • Keine elektrostatische Aufladung.
  • Minimale Materialverluste.

Diese Methode ist langsamer als die pneumatische – ein Siloauflieger (ca. 25 Tonnen) benötigt in der Regel 4–6 Arbeitsstunden – gewährleistet aber die Qualität, die Kunststoffhersteller fordern.

Welche Materialien können wir umschlagen?

Wir schlagen praktisch alle Granulate und Schüttgüter um, die in Big-Bags oder Oktabins verpackt sind:

  • PE-, PP-, PVC-, PA-, ABS-, PS-Granulate
  • Farbgranulate und Masterbatches
  • Mehle und Stärken
  • Filtersande und Feinsplitt
  • Flugasche und Gips
  • Rieselfähige Düngemittel

Infrastruktur

Wir verfügen über eine überdachte Lagerhalle (wetterunabhängig), Gabelstapler mit bis zu 5 Tonnen Tragfähigkeit sowie direkte Beladestände für Siloauflieger. Kapazität auf einmal: mehrere Dutzend Big-Bags.

Standort: Chorula bei Oppeln (Polen), 4 km von der Autobahn A4, 180 km von der deutschen Grenze. ISO 9001:2015 zertifiziert. Rechnung auf EUR möglich.

Terminanfragen und Angebote: +48 664 135 005 | biuro@magnumchorula.pl

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ISO 9001:2015

4 km von der Autobahn A4

180 km von der deutschen Grenze

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