Mo–Fr 06:00–20:00  |  Sa 07:00–15:00 biuro@magnumchorula.pl

Entlädt nicht

Siloauflieger entlädt nicht oder Entladung zu langsam? Diagnose: verschlissene Belüftungsmatten, blockierte Leitungen, Kompressorfehler. Reparatur in Chorula bei Opole oder mobiler A4-Service.

Kurzfassung

Entladeausfall am Siloauflieger wird am häufigsten durch verschlissene Belüftungsmatten (60% der Fälle), durch verfestigten Zement blockierte Belüftungsleitungen (20%) oder einen Kompressorfehler (15%) verursacht. Vor dem Serviceanruf: Manometer prüfen — wenn der Kompressor 3+ bar erreicht, aber kein Material fließt, liegt das Problem im Belüftungssystem, nicht im Kompressor.


Ein Entladeproblem gehört zu den kostspieligsten Betriebsausfällen — der Fahrer steht beim Kunden, Zeit läuft, und das Material will nicht aus dem Tank. Im Folgenden eine systematische Fehlerursachenanalyse von einfach bis komplex.

Schritt-für-Schritt-Diagnose

Erst diese Punkte prüfen

Vor jeder technischen Diagnose — einige betriebliche Fragen:

  • Könnte das Material sich verfestigt haben? Zement und Kalk verfestigen sich nach Feuchtigkeitskontakt innerhalb von Stunden im Tank.
  • Ist der Entladeschlauch am richtigen Stutzen angeschlossen? Bei Mehrkammer-Aufliegern ist eine Verwechslung der Kammer häufig.
  • Erreicht das Manometer den Arbeitsdruck (typisch 1,8–2,5 bar)?

Kein Arbeitsdruck — Kompressor

Wenn das Manometer den Nenndruck nicht erreicht:

  • Keilriemen — gebrochen oder abgerutscht. Nach Entfernen der Abdeckung sichtbar. Austausch: 30 Minuten, günstiges Teil.
  • Verstopfter Ansaugfilter — reduziert Leistung um 20–40%. Reinigen oder austauschen.
  • Verschlissene Kolbenringe — Symptom: Ölspuren in der Luftleitung. Erfordert Kompressorzerlegung.

Druck in Ordnung, aber keine Entladung — Belüftungssystem

Wenn das Manometer korrekten Druck anzeigt, aber Entladung unmöglich oder sehr langsam:

  • Blockierte Belüftungsmatten — Zement oder Kalk hat die Membranen verglast. Selten bei neuen Aufliegern; häufig bei älteren mit Feuchtigkeitshistorie.
  • Blockierte Belüftungsleitung — Zement hat sich im Rohr, das Luft in die Kammer leitet, verfestigt.
  • Gebrücktes Material im Tank — pneumatisch nicht verschiebbar. Muss mechanisch von oben durch den Mannloch aufgebrochen werden.

Langsamere Entladung als normal

  • Verschlissene Belüftungsmatten — verlieren Durchlässigkeit schrittweise. Symptom: 60-Tonnen-Ladung braucht 3 Stunden statt 90 Minuten.
  • Luftleitungsleck — Druck entweicht statt die Kammer zu erreichen. Hörbares Zischen unter der Verkleidung.
  • Druckregler außerhalb der Einstellung — zu wenig Druck in der Kammer.

Material verbleibt auf dem Kammerboden

  • Mechanisch beschädigte Matte — Membran perforiert oder gerissen, Luftstrom ungleichmäßig.
  • Falscher Kammerdruck — zu niedrig für das Material. Kunststoffgranulate benötigen niedrigeren Druck als Zement.

Reparatur

Bei Panne beim Kunden — anrufen: +48 602 716 551. Bei einfachen Ursachen (Riemen, Filter, Druckeinstellung) können wir telefonisch helfen oder einen Mechaniker schicken.

Bei Fehlern, die eine Werkstatt erfordern (Mattenaustausch, Kompressorüberholung, Leitungsschweißen) — kommen Sie zum Servicestandort in Chorula oder wir organisieren Fahrzeugtransport.

Mobiler Siloauflieger-Service A4 — Reaktionszeit 45–110 Minuten.

Ersatzteile für die meisten Fehler auf Lager.

Verwandte Seiten: Siloauflieger-Service · Pneumatik-Reparatur · Siloauflieger-Störungen · Mobiler Service A4

Häufig gestellte Fragen

Wenn das Manometer Arbeitsdruck anzeigt, aber kein Material fließt — liegt das Problem im Belüftungssystem: verstopfte oder verschlissene Belüftungsmatten, im Rohrsystem verfestigter Zement, oder gebrückt Material im Tank. Prüfen Sie auch: Ist der Entladeschlauch am richtigen Stutzen angeschlossen (bei Mehrkammer-Aufliegern häufige Verwechslung)?

Akustischer Test: bei niedrigem Druck (ca. 0,5 bar) die Hand an die Kammerunterseite halten. Eine gesunde Matte zischt gleichmäßig über die gesamte Fläche. Eine beschädigte Matte zischt unregelmäßig oder ist stellenweise lautlos. Sichtprüfung durch den Inspektionsluke: Risse, Verfärbungen, Oberflächenverglasung.

Ja. Zement, Kalk und Gips verfestigen sich innerhalb von Stunden nach Feuchtigkeitskontakt im Tank. Pneumatische Entladung wird dann unmöglich — das Material muss mechanisch durch den oberen Mannloch aufgebrochen werden. Vorbeugung: gründliche Reinigung nach jeder Fahrt und Kondensationsvermeidung.

Keilriemenaustausch: 30–60 Minuten. Ansaugfilterreinigung: 30 Minuten. Kompressorüberholung oder -austausch (verschlissene Kolbenringe): 4–8 Stunden. PHS Magnum hält Austauschkompressoren auf Lager für die gängigsten Spitzer-Typen.

Einfache Fehler — ja: gebrochener Keilriemen, geklemmt Ventil, Druckeinstellung. Mattenaustausch, Kompressorüberholung und Luftleitungsschweißen erfordern eine Werkstatt. Wir bieten mobilen A4-Service — Mechaniker ist in 45–110 Minuten von Chorula vor Ort.

Wahrscheinliche Ursache: mechanisch beschädigte Matte — Membran perforiert oder gerissen, ungleichmäßiger Luftstrom. Durch die Inspektionsluke prüfen oder Kammer-Drucktest durchführen. Lösung: Matte austauschen. Verfestigtes Material am Boden: mechanische Entfernung durch den Mannloch.

Tank nach jeder Fahrt reinigen (besonders nach Zement und Kalk). Jährliche Inspektion der Matten und Ventile. Kondensatbildung in Kompressor und Luftleitungen kontrollieren. Bei Saisonunterbrechung: Tank vor Feuchtigkeitseintritt schützen.

Kontakt & Öffnungszeiten

ul. Kościelna 9, 47-316 Chorula

Mo–Fr 06:00–20:00

Sa 07:00–15:00

+48 602 716 551 Kontakt aufnehmen

ISO 9001:2015

4 km von der Autobahn A4

180 km von der deutschen Grenze

Anrufen E-Mail
Dringend? Rückruf binnen 2h +48 602 716 551