Den Transport von Flugasche führen wir mit unserer eigenen Siloauflieger-Flotte durch. Flugasche ist ein mineralisches Schüttgut — wir befördern sie mit Siloaufliegern 55–65 m³, Nutzlast ~24–26 t pro Fahrt, durch Polen und die gesamte EU. Flugasche aus Kohle (Code 10 01 02) ohne gefährliche Stoffe ist non-ADR; Ströme mit Code 19 01 13* (mit gefährlichen Stoffen) erfordern einen Siloauflieger und einen Fahrer mit ADR-Berechtigung. Der Export nach Deutschland erfordert eine GIOŚ-Notifizierung (auf Kundenseite). Angebot: +48 602 716 551.
Im Überblick
Flugasche-Transport im Siloauflieger für die Energie-, Zement-, Recycling- und Entsorgungsbranche. Flugasche (engl. fly ash) ist ein feinkörniges mineralisches Schüttgut — wir befördern sie mit dedizierten Siloaufliegern 55–65 m³ (Nutzlast ~24–26 t), durch Polen und die gesamte EU. Standard-Flugasche aus Kohle (10 01 02) ist non-ADR; Ströme 19 01 13* erfordern einen ADR-Siloauflieger. Der Export nach Deutschland erfordert eine GIOŚ-Notifizierung (auf Kundenseite). Charakteristik, Abfallcodes (10 01 02, 10 01 82, 19 01 13*) und rechtliche Anforderungen — siehe die Abschnitte unten.
Charakteristik der Flugasche
Flugasche (engl. fly ash) ist ein Produktionsabfall der Energiewirtschaft — ein feinkörniges Pulver, das bei der Kohleverbrennung in Staubfeuerungskesseln entsteht. Korngröße typisch 1–100 Mikrometer. Schüttdichte lose 0,7–1,0 t/m³, verdichtet bis zu 1,3 t/m³.
Die wichtigsten am Markt bearbeiteten Abfallströme:
| Code | Beschreibung | Charakteristik |
|---|---|---|
| 10 01 02 | Flugasche aus Kohle | Der gängigste Strom, nicht gefährlich |
| 10 01 03 | Flugasche aus Torf und Holz | Seltenerer Strom |
| 10 01 04* | Flugasche aus flüssigen Brennstoffen | Gefährlich (Stern) |
| 10 01 16* | Flugasche aus Mitverbrennung | Gefährlich |
| 10 01 82 | Gemische aus Flugasche und festen Abfällen | Meist nicht gefährlich |
| 19 01 13* | Flugasche mit gefährlichen Stoffen | Gefährlich, ADR |
Rechtliche Anforderungen — was der Kunde benötigt
Grenzüberschreitende Notifizierung
Der Export von Flugasche aus Polen nach Deutschland, Österreich oder Tschechien erfordert eine Notifizierung beim GIOŚ (polnisches Hauptinspektorat für Umweltschutz). Auf Kundenseite:
- Antragstellung mit Angabe von Strom, Code, Masse, Route und Empfangsanlage
- Genehmigung durch die zuständigen Behörden (Polens und des Ziellandes)
- Notifizierung typischerweise für 24 Monate und ein konkretes Volumen (z. B. 1500 t/Jahr)
Ohne gültige Notifizierung kann der Transport nicht stattfinden. PHS Magnum als Frachtführer führt den Transport gemäß der Dokumentation des Kunden durch — wir stellen keine Notifizierungsanträge im Namen des Kunden.
Abfallübergabeschein (KPO)
Jeder Abfalltransport in der EU erfordert einen KPO-Schein (in Polen) oder ein gleichwertiges Dokument (Begleitschein in DE). Ausgestellt vom Erzeuger, unterzeichnet von Frachtführer und Empfänger.
MSDS / Sicherheitsdatenblatt
Branchenanforderung, auch für nicht gefährliche Ströme. Ermöglicht die Bestätigung der Materialcharakteristik (Schwermetallgehalt, pH-Wert, Reaktionswärme) — kritisch für die Sicherheit von Transport und Lagerung beim Empfänger.
Wie ein Flugasche-Transport abläuft
1. Beratung vor der ersten Lieferung
Der Kunde übermittelt: Abfallcode, MSDS, Notifizierungsbescheinigung (bei Exporttransport), technische Parameter der Ladung (Feuchtigkeit, Dichte, Temperatur bei der Beladung). Der passende Siloauflieger wird ausgewählt (Standard oder ADR).
2. Beladung im Werk des Kunden
Der Siloauflieger fährt unter die Beladeanlage im Kraftwerk / Zementwerk / Hüttenwerk. Pneumatische Beladung (aus der Entaschungsanlage) oder Schwerkraftbeladung aus dem Silo.
3. Transport
Typische Route: Polen → Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowakei. Fahrzeit von einem Kraftwerk in Südpolen nach Bayern: 8–12 Stunden. Reisedokumentation gemäß den Vorschriften zur grenzüberschreitenden Abfallverbringung.
4. Entladung beim Empfänger
Meist ein Zementwerk (Flugasche als Klinkerersatz im Portlandzement) oder eine Stabilisierungsanlage. Pneumatische Entladung mit dem Bordkompressor des Aufliegers oder über die Empfangsanlage.
Erfahrung mit Flugasche
PHS Magnum bedient:
- Kohleenergetik — Flugasche 10 01 02 an Zementwerke
- Mitverbrennung — Aschen aus Biomasse oder Abfällen zur Entsorgung
- Hüttenwesen — metallurgische Stäube (separate Codes) für Rückgewinnungsanlagen
- Export in EU-Länder — mit Notifizierungen des Kunden
Reale Verträge: Einzelaufträge 20–40 Tonnen, regelmäßige Lieferungen 100–500 Tonnen monatlich, Jahresverträge 1500–2000 Tonnen im Rahmen der Notifizierung.
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