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Sicherheitsventile

Herose-Sicherheitsventile für Silo und Kompressor. Messing, Viton, bis 200 °C. Öffnungsdruck bei TDT-Prüfung verifiziert. Lager Chorula, Versand EU.

Herose-Sicherheitsventile für Siloauflieger verschiedener Marken — Lager PHS Magnum Chorula

Sicherheitsventile für Flotten vieler Marken

PHS Magnum betreut seit 1990 Siloauflieger-Flotten verschiedener europäischer Hersteller, und das Sicherheitsventil ist das Bauteil, das sie alle verbindet. Unabhängig von der Marke des Behälters arbeitet das Drucksystem nach demselben Prinzip: Beim Belüften und bei der pneumatischen Entladung fluidisiert und fördert die Druckluft das Schüttgut, und das Sicherheitsventil bildet die letzte Verteidigungslinie gegen das Überschreiten des zulässigen Drucks. Es öffnet beim eingestellten Wert und führt die überschüssige Luft ab — zum Schutz von Behälter, Armaturen und Bedienpersonal.

Als Netzwerk, das viele Marken betreut, wählen wir Teile nicht nach dem Katalog eines einzelnen Herstellers aus, sondern nach der realen Installation des konkreten Fahrzeugs. Im Sortiment führen wir Sicherheitsventile von Herose, vorgesehen für die Montage am Silo sowie am Kompressor/Verdichter. Das Gehäuse besteht aus Messing, die Dichtung aus Viton, und jedes Exemplar liefern wir mit Qualitätsprüfzeugnis. Erhältlich sind zwei Temperaturausführungen — bis 200°C und bis 150°C —, die nach dem Betriebsprofil des Verdichterkreislaufs des jeweiligen Aufliegers ausgewählt werden.

Technische Spezifikation

Die angebotenen Ventile sind Ausführungen für Kompressoren und Verdichter, ohne Schutzflansch. Nachfolgend die Parameter beider Temperaturausführungen.

Ausführung bis 200°C

MerkmalWert
HerstellerHerose
EinsatzbereichKompressoren / Verdichter, ohne Schutzflansch
GehäusewerkstoffMessing
DichtungViton
Max. Betriebstemperatur200°C
Qualitätsprüfzeugnisja (technische Dokumentation und Zertifikat)
Gewinde (Zoll)1 1/4, 1 1/2
Öffnungsdruck (bar)2; 2,3; 2,5; 2,6

Ausführung bis 150°C

MerkmalWert
HerstellerHerose
EinsatzbereichKompressoren / Verdichter, ohne Schutzflansch
GehäusewerkstoffMessing
DichtungViton
Max. Betriebstemperatur150°C
Qualitätsprüfzeugnisja (technische Dokumentation und Zertifikat, F/K/S)
Gewinde (Zoll)1, 1 1/4, 1 1/2
Öffnungsdruck (bar)1; 1,2; 1,5; 2; 2,3; 2,5; 2,6; 2,8

Beide Varianten werden nach zwei Parametern ausgewählt: Gewinde (in Zoll) und Öffnungsdruck (in bar). Im Sortiment sind folgende Typen verfügbar:

Ausführung bis 200°C — verfügbare Typen (Gewinde / Öffnungsdruck):

Gewinde (Zoll)Öffnungsdruck (bar)
1 1/42
1 1/42,3
1 1/42,5
1 1/22
1 1/22,3
1 1/22,5
1 1/22,6

Ausführung bis 150°C — verfügbare Typen (Gewinde / Öffnungsdruck):

Gewinde (Zoll)Öffnungsdruck (bar)
12
12,3
1 1/41,2
1 1/42
1 1/42,3
1 1/42,5
1 1/42,6
1 1/21
1 1/21,2
1 1/21,5
1 1/22
1 1/22,3
1 1/22,5
1 1/22,8

Den konkreten Öffnungsdruck für den jeweiligen Auflieger wählen wir aus der obigen Baureihe anhand der Anlagendokumentation aus — der Einstellwert des Ventils muss dem Betriebsdruck des Systems entsprechen und wird bei der TDT-Prüfung verifiziert.

Kompatibilität mit Siloauflieger-Marken

Herose-Sicherheitsventile passen zu den Druckluftsystemen von Siloaufliegern verschiedener Marken, weil Gewindeanschlüsse ohne Schutzflansch die typische Lösung auf dem europäischen Markt sind. In der Servicepraxis wählen wir sie u. a. aus für:

  • Spitzer SF/SK — nicht kippbare Baureihe (SF) und Kippbaureihe (SK); das Ventil sichert den Behälter bei pneumatischer Entladung und Belüftung.
  • Feldbinder EUT/KIP — liegende Auflieger (EUT) sowie Kippsilos (KIP) mit hydraulisch angehobenem Behälter.
  • Kässbohrer K.SSK/K.SSL — Siloauflieger für Schüttgüter und Granulate.
  • Weitere europäische Hersteller — übrige Flotten betreuen wir individuell, ohne Modellkatalog; das Ventil wird nach der Dokumentation des Fahrzeugs ausgewählt.

Bei allen diesen Fahrzeugen ist nicht die Marke entscheidend, sondern der Öffnungsdruck. Sicherheitsventile von Siloaufliegern unterliegen der technischen Überwachung (TDT), und der eingestellte Öffnungsdruck ist der kritische Parameter, den der Inspektor bei der Prüfung verifiziert. Das Ventil muss erst beim Überschreiten des zulässigen Wertes ansprechen und darf gleichzeitig den Betriebsdruck der Entladung nicht absenken. Deshalb wird der Einstellwert nicht „nach Augenmaß" festgelegt — wir wählen ihn nach dem Betriebsdruck der konkreten Anlage aus und belegen ihn mit der Fahrzeugdokumentation. Ein Ventil ohne aktuelles Qualitätsprüfzeugnis wird bei der TDT-Prüfung zum Problem, weshalb wir jedem Exemplar den kompletten Dokumentensatz beilegen.

Lager Chorula

Herose-Sicherheitsventile in beiden Temperaturausführungen (200°C und 150°C) führen wir aus dem Lager von PHS Magnum in Chorula bei Oppeln, 4 km von der Autobahn A4. Auf Lager liegt, was in der Betreuung von Flotten vieler Marken tatsächlich gebraucht wird; Einstellwerte und Gewinde außerhalb des Standards beschaffen wir per Direktlieferung. Dank der Lage an der A4 versenden wir per Kurier innerhalb Polens und liefern in die EU-Länder; für gängige Einstellwerte ist auch Selbstabholung möglich.

In der Praxis ist das Sicherheitsventil ein Bauteil, das sich langsam und unbemerkt abnutzt — mit der Zeit kann sich der Einstellwert verschieben und die Viton-Dichtung verhärten, sodass das Ventil zu früh oder zu spät öffnet. Beide Szenarien sind gefährlich: Ein zu frühes Öffnen verlängert die Entladung und verursacht Luftverluste, ein zu spätes gefährdet den Behälter. Deshalb behandeln wir die Ventile als periodisch zu prüfendes Teil und nicht nach dem Motto „einbauen und vergessen". Bei der Bestellung bitten wir um Angabe des Anschlussgewindes sowie des Ziel-Öffnungsdrucks aus der Fahrzeugdokumentation; fehlen diese Angaben, helfen wir, sie anhand des Betriebsdrucks der Anlage zu ermitteln.

Die Auswahl von Öffnungsdruck und Gewinde für die Anlage sowie die Kontrolle der Ventile führen wir im Rahmen des Siloauflieger-Service durch. Wir nennen keine erfundenen Einstellwerte oder Lebensdauerangaben — sie hängen vom Betriebsdruck und den Einsatzbedingungen des konkreten Aufliegers ab.

Teileauswahl in gemischten Markenflotten

Das Sicherheitsventil ist das beste Beispiel dafür, warum es sich in einer gemischten Flotte lohnt, Armaturen nach Parametern und nicht nach der Aufliegermarke auszuwählen. Bei den Konstruktionen Spitzer SF/SK schützt es den Behälter bei pneumatischer Entladung und Belüftung — entscheidend ist hier der Verdichterkreislauf und dessen Temperatur, von der die Wahl der Ausführung 150°C oder 200°C abhängt. Bei Feldbinder-Aufliegern ist das System zweigeteilt: Beim liegenden EUT schützt das Ventil den Behälter beim Belüften und bei der pneumatischen Entladung, beim Kippsilo KIP bei der Druckentladung mit hydraulisch angehobenem Behälter, wo die Ansprechsicherheit besonders wichtig ist. Bei den Kässbohrer-Siloaufliegern K.SSK/K.SSL gilt dasselbe Auswahlprinzip: Das Herose-Ventil wird auf Gewinde und Öffnungsdruck des jeweiligen Einbaupunkts abgestimmt, unabhängig von der Werksbezeichnung.

Im Vergleich liegen die Unterschiede zwischen den Marken also nicht im Ventil selbst, sondern darin, wie der Kreislauf arbeitet, den es absichern soll. Deshalb stellt man in einer gemischten Flotte keine separaten „Spitzer-" oder „Feldbinder-Ventile" zusammen, sondern wählt ein gemeinsames Bauteil nach zwei Parametern aus — Gewinde in Zoll und Öffnungsdruck in bar —, die die Dokumentation des konkreten Fahrzeugs bestätigt.

Die Rolle des Zentrallagers im Netzwerk

Das Zentrallager in Chorula erlaubt es, die gesamte gemischte Flotte mit einer einzigen, bewährten Herose-Baureihe zu versorgen, statt für jede Marke eine eigene Beschaffung zu führen. Gerade bei einem Sicherheitsbauteil ist das wichtig: Ein vorgehaltener Bestand mit vollständiger Dokumentation verkürzt die Zeit zwischen der Austauschentscheidung und der Rückkehr des Aufliegers in den Einsatz, während ein fehlendes aktuelles Qualitätsprüfzeugnis das Fahrzeug bei der TDT-Prüfung stilllegen kann. Dank der Lage an der A4 erreichen gängige Einstellwerte und Gewinde schnell sowohl das Inland als auch den DACH-Markt; Sonderpositionen deckt die Direktlieferung ab.

Worauf bei verschiedenen Marken zu achten ist

  • Betriebsprofil des Verdichterkreislaufs — bei intensiver Systemnutzung ist die 200°C-Ausführung sinnvoll; wo die Temperatur niedriger bleibt, genügt die 150°C-Ausführung mit F/K/S-Zertifikat.
  • Druckentladung versus pneumatische Entladung — bei Kippsilos ist die Ansprechsicherheit des Einstellwerts kritisch, daher erfolgt die Auswahl strikt nach der Fahrzeugdokumentation.
  • Vollständige Dokumente bei der TDT-Prüfung — unabhängig von der Marke legen wir jedem Exemplar das Qualitätsprüfzeugnis bei, denn es entscheidet über das Bestehen der Prüfung.
  • Zwei Einbaupunkte — bei jeder Marke wird das Ventil sowohl am Silo als auch am Verdichterkreislauf montiert; bei der Bestellung sollte angegeben werden, welchen Punkt der Austausch betrifft.
  • Austauschbarkeit innerhalb des Fuhrparks — bei gemischtem Fuhrpark (Spitzer SF/SK, Feldbinder EUT/KIP, Kässbohrer K.SSK/K.SSL) ist derselbe Einstellwert oft für mehrere Fahrzeuge gleich, was die Pflege einer einzigen Referenz statt separater Positionen pro Marke vereinfacht.
  • Identifikation nach Einstellwert, nicht nach Logo — in der Servicepraxis wird das Ventil nach dem Öffnungsdruck und dem Einbaupunkt aus der Fahrzeugdokumentation ausgewählt, nicht nach dem Aufliegerhersteller; dieser Ansatz unterscheidet den Hub-Katalog von den Markenkatalogen.
  • Planmäßiger Austausch bei der TDT-Prüfung — der Prüftermin ist eine gute Gelegenheit, in einer Bestellung Ventile für mehrere Auflieger verschiedener Marken zusammenzustellen, die in ähnlichem Zeitraum zur Kontrolle anstehen.

Spezialisierte Portale

Für ausgewählte Marken führen wir dedizierte Ersatzteilkataloge mit engerem, markenspezifischem technischem Kontext:

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Autor: Aleksy Pasternak — Managing Partner PHS Magnum, 20 Jahre Branchenerfahrung, interner Auditor ISO 9001:2015 (DEKRA).

Häufig gestellte Fragen

Wir betreuen Flotten vieler europäischer Marken — Spitzer (SF/SK), Feldbinder (EUT/KIP), Kässbohrer (K.SSK/K.SSL) sowie Fahrzeuge weiterer europäischer Hersteller. Die Herose-Ventile aus Messing mit Viton-Dichtung wählen wir nach Öffnungsdruck und Gewinde des konkreten Fahrzeugs aus, unabhängig von der Aufliegermarke.

Beide sind Herose-Ventile für Kompressoren und Verdichter, ohne Schutzflansch, Gehäuse aus Messing, Dichtung aus Viton. Sie unterscheiden sich in der maximalen Betriebstemperatur: 200°C bzw. 150°C. Die 150°C-Ausführung wird mit technischer Dokumentation und einem mit F/K/S gekennzeichneten Zertifikat geliefert. Jede Variante hat ein Qualitätsprüfzeugnis.

Das Sicherheitsventil eines Siloaufliegers unterliegt der technischen Überwachung (TDT). Der eingestellte Öffnungsdruck ist ein kritischer Parameter, den der Inspektor verifiziert — das Ventil darf erst beim Überschreiten des zulässigen Wertes ansprechen und nicht den Betriebsdruck der Entladung absenken. Deshalb stellen wir Ventile nicht nach Augenmaß ein und nennen keine erfundenen Einstellwerte; die Auswahl erfolgt ausschließlich nach der Fahrzeugdokumentation.

Viton bietet eine höhere Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit als Standard-NBR. Das ist wichtig bei Ventilen, die im Kreislauf verdichteter, heißer Luft arbeiten (bis 150°C bzw. 200°C je nach Ausführung) — ein Kreislauf, den Siloauflieger verschiedener Marken gemeinsam haben.

Ja. Jedes Herose-Ventil liefern wir mit Qualitätsprüfzeugnis — technische Dokumentation und Zertifikat. Die 150°C-Ausführung ist zusätzlich mit der Kennzeichnung F/K/S erhältlich. Die vollständige Dokumentation wird bei der TDT-Prüfung des Siloaufliegers benötigt.

Nennen Sie Marke und Typ des Aufliegers, den aktuellen Öffnungsdruck (in bar) sowie das Gewinde des verbauten Ventils (in Zoll). Auf dieser Basis wählen wir den passenden Typ aus der verfügbaren Herose-Baureihe in der Ausführung 200°C (Gewinde 1 1/4 und 1 1/2 Zoll) oder 150°C (Gewinde 1, 1 1/4 und 1 1/2 Zoll) aus.

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