Druckluftschläuche für Siloauflieger-Flotten verschiedener Marken
Diese Seite ist der markenübergreifende Katalog des gesamten PHS-Magnum-Netzwerks — wir betrachten den Druckluftschlauch nicht aus der Perspektive eines einzelnen Herstellers, sondern aus Sicht eines Servicebetriebs, der gemischte Flotten betreut, in denen Auflieger mehrerer Marken nebeneinander fahren. In der Flottenpraxis hat ein Transportunternehmen selten einen homogenen Fuhrpark; häufiger laufen parallel Siloauflieger aus Aluminium und Stahl, liegende und kippbare, lebensmitteltaugliche und industrielle. Der gemeinsame Nenner bleibt die Physik der Entladung: Druckluft fluidisiert das Schüttgut und fördert es vom Behälter zum Abgabepunkt, während eine separate Kompressorleitung die Förderstrecke mit Luft vom Kompressor versorgt.
Deshalb halten wir unser Sortiment markenneutral. Statt getrennte Läger „pro Logo" zu führen, gruppieren wir die Schläuche nach ihrer Funktion in der Entladeleitung und nach dem Medium, das durch sie fließt. So kann ein und derselbe Abriebschlauch-Typ Zement im Auflieger der einen Marke und PE/PP-Granulat im Auflieger einer anderen fördern — vorausgesetzt, Arbeitsdurchmesser und Art der Endenkonfektion stimmen überein. Die folgenden Tabellen beschreiben die Materialparameter, die für alle Marken gelten; die weiteren Abschnitte erklären, wie derselbe Katalog im gemischten Fuhrpark vergleichend zu lesen ist.
Technische Spezifikation
Schläuche für die pneumatische Förderung abrasiver Materialien (Innenschicht schwarz)
| Parameter | Leichte Ausführung DN75 | Verstärkte Ausführung DN75 |
|---|---|---|
| Einsatzbereich | Zement, Sand, Kies, Kreide, Industriepulver | wie links — bei höheren Anforderungen |
| Innenschicht | SBR-, NR-Gummi, antistatisch (Kupferlitze) | BR-, NR-Gummi, antistatisch (Kupferlitze) |
| Außenschicht | Synthesegummi, Textilgeflecht | Synthesegummi, Textilgeflecht |
| Wandstärke | 9 mm | 11 mm |
| Temperaturbereich | -40°C bis 80°C | -30°C bis 80°C |
| Betriebsdruck | max. 6 oder 8 bar (je nach Ausführung) | 12 bar |
| Norm | — | DIN 53516 |
| Weitere Größen | DN100 (102 mm) | DN100 (102 mm) |
FDA-Lebensmittelschlauch und Kompressorschlauch CONTI (Innenschicht weiß)
| Parameter | FDA-Lebensmittelschlauch DN75 | Kompressorschlauch CONTI DN75 |
|---|---|---|
| Einsatzbereich | Getreide, Zucker, Lebensmittel, leicht abrasive Güter | Verbindung Kompressor–Auflieger |
| Innenschicht | NR/BR-Gummi antistatisch (Kupferlitze), FDA-konform | EPM/EPDM-Gummi (weiß, universell) |
| Außenschicht | SBR-Gummi, Textilgeflecht | EPM/EPDM-Gummi, Textileinlage, Stahlspirale |
| Wandstärke | 8 mm | 8 mm |
| Temperaturbereich | -30°C bis 70°C | -40°C bis 180°C |
| Betriebsdruck | 5 bar | Hochdruckschlauch — Auslegung je nach Ausführung |
| Norm | FDA | — |
| Weitere Größen | DN100 (102 mm) | DN50 (51 mm), DN60 (60 mm) |
Universelle Industrieschläuche
| Parameter | DN50 schwarz | DN50 weiß | DN60 schwarz |
|---|---|---|---|
| Innenschicht | EPDM/SBR-Gummi | EPDM-Gummi | EPDM/SBR-Gummi |
| Außenschicht | SBR-Gummi | Textilgeflecht | SBR-Gummi |
| Wandstärke | 6,5 mm | 8 mm | 6,5 mm |
| Temperaturbereich | -30°C bis 80°C | -30°C bis 120°C | -30°C bis 80°C |
| Betriebsdruck | 12 bar | 6 bar | 12 bar |
| Norm | — | DIN EN ISO 1307 (auch DN60) | — |
Positionen aus Direktlieferung (DN25–DN110)
Von einem Tag auf den anderen beschaffen wir mehr als ein Dutzend Gebrauchsschlauch-Typen im vollen Bereich DN25–DN110:
- Goodyear-Heißluftschläuche (DN50–DN75), mit oder ohne Spirale
- Kompressorschläuche aus Edelstahl 1.4571 mit Außengewinde 3" (Edelstahlgeflecht, Norm DIN 2999); DN80, Wandstärke 10 mm, Temperaturbereich -269°C bis 600°C, Betriebsdruck 25 bar, antistatisch; Längen 1,8 m und 2,8 m
- Druckluftschläuche
- Wasserschläuche
- Feuerwehrschläuche
Kompatibilität mit Siloauflieger-Marken
Der Standard der pneumatischen Förderstrecke europäischer Siloauflieger ist DN75 — deshalb halten wir dieses Maß als feste Lagerposition für den Abriebschlauch (leicht und verstärkt), den FDA-Lebensmittelschlauch und den Kompressorschlauch CONTI vor. Wo die Behälterkonfiguration oder die Anlage des Kunden einen größeren Querschnitt verlangt, bieten wir die meisten Typen in DN100 (102 mm) an.
- Spitzer SF/SK — Aluminiumauflieger der Baureihen SF (nicht kippbar) und SK (kippbar). DN75 als Standard der Förderstrecke; bei abrasiven Ladungen die verstärkte Ausführung, bei Lebensmitteln der FDA-Schlauch.
- Feldbinder EUT/KIP — liegende Auflieger der Baureihe EUT sowie Kippsilos KIP. Bei den Food-Grade-Ausführungen der EUT aus Edelstahl 316L ist der weiße FDA-Schlauch erforderlich; bei KIP-Aufliegern mit erhöhtem Entladedruck die verstärkten Ausführungen.
- Kässbohrer K.SSK/K.SSL — Siloauflieger der Baureihen K.SSK und K.SSL. Schlauchauswahl wie oben, nach Medium und Parametern der Entladeleitung.
- Andere europäische Hersteller — die übrigen Siloauflieger-Marken betreuen wir nach dem Prinzip der Auswahl nach Medium, DN-Durchmesser und Montageart; wir beschränken uns nicht auf einen Hersteller.
Entscheidend ist nicht der Aufliegerhersteller, sondern der Durchmesser der Kupplungen und Schellen am jeweiligen Fahrzeug sowie das Medium. Bei der Bestellung bitten wir um Angabe von DN, Art des geförderten Materials und Montageart der Enden — die Schläuche konfektionieren wir mit Storz-Saugkupplungen, befestigt mit GBS-Schellen oder Schalenschellen.
Schlauchauswahl in markengemischten Flotten
Die meisten Anfragen erreichen uns von Transportunternehmen, die in einem Fuhrpark Auflieger mehrerer Marken fahren und ihre Ersatzteilwirtschaft vereinheitlichen wollen. Wir zeigen dann, dass die Auswahl eines Druckluftschlauchs im Kern ein markenunabhängiges Verfahren ist — sie führt über dieselben drei Fragen, egal wessen Logo an der Behälterseite steht.
Frage eins — das Medium. Es entscheidet, nicht der Hersteller, über die Ausführung der Innenschicht. Zement, Sand oder Kunststoffgranulat im abrasiven Betrieb verlangen dicken, antistatischen Gummi; ein für den Lebensmittelkontakt zugelassenes Schüttgut verlangt eine Ausführung mit Zulassung; die Versorgungsleitung vom Kompressor — temperaturbeständigen Gummi. Diese Logik ist identisch für den Aluminium-Spitzer SF/SK, den liegenden Feldbinder EUT, den Kippsilo Feldbinder KIP, für Kässbohrer K.SSK und K.SSL sowie für Auflieger anderer europäischer Hersteller.
Frage zwei — Arbeitsdurchmesser und Förderstrecke. Zwar treffen sich die meisten europäischen Siloauflieger bei einem ähnlichen Arbeitsdurchmesser der Förderstrecke, doch über die Auswahl der Endenkonfektion entscheidet das konkrete Fahrzeug, nicht der Name der Baureihe. Deshalb bestellt man im gemischten Fuhrpark keinen Schlauch „auf die Marke", sondern nach dem gemessenen DN der Kupplungen und Armaturen am jeweiligen Auflieger. Zwei Auflieger verschiedener Hersteller können denselben Schlauch aufnehmen, wenn Querschnitt und Konfektionssystem übereinstimmen.
Frage drei — die Endenkonfektion, also die Montageart. Hier unterscheiden sich die Marken am häufigsten im Detail: Anordnung und Typ der Armatur, in die die Saugkupplung eingebunden wird, sind oft konstruktionsspezifisch. Der Schlauch wird also so gewählt, dass der Schlauchkörper mit seinen Materialparametern zum Medium passt und die Enden zur tatsächlichen Storz-Armatur und den Schellen am Fahrzeug. In der Praxis heißt das: Derselbe Schlauchkörper kann für verschiedene Auflieger der Flotte unterschiedlich konfektioniert werden.
Das Ergebnis: Eine Flotte aus mehreren Marken braucht nicht mehrere getrennte „Schlauchkataloge". Sie braucht einen einzigen, gelesen nach Medium und Förderstrecke, mit flexibler Endenkonfektion. Dieser Ansatz ordnet die Beschaffung und verkürzt Standzeiten, weil der Lagerist nicht nach Positionen „für Spitzer" oder „für Feldbinder" sucht, sondern nach Funktion und Durchmesser.
Die Rolle des Zentrallagers und der Netzwerklogistik
Ein markenübergreifender Katalog ergibt nur Sinn, wenn dahinter ein einziger Beschaffungspunkt statt verstreuter Bestände steht. Das Zentrallager des PHS-Magnum-Netzwerks erfüllt genau diese Rolle: Es konsolidiert markenübergreifende Positionen an einem Ort, statt sie in getrennten, herstellerbezogenen Standorten zu duplizieren. Für den Kunden mit gemischter Flotte bedeutet das: eine Quelle, ein Ansprechpartner und eine einheitliche Qualitätspolitik für Schläuche, die in Auflieger unterschiedlicher Bauart gehen.
Die Logistik folgt aus dieser Konsolidierung. Positionen, die im laufenden Flottenbetrieb tatsächlich abfließen — leichte und verstärkte Abriebschläuche, Lebensmittel-, Kompressor- und universelle Industrieschläuche — halten wir ab Lager verfügbar, weil sie unabhängig von der Marke des Ziel-Aufliegers rotieren. Seltenere und spezialisierte Positionen führen wir im Direktlieferungsmodell, beschafft von einem Tag auf den anderen, statt sie im Regal zu binden. Diese Aufteilung in rotierenden Bestand und Beschaffungsbestand ist eine bewusste Entscheidung: Sie erlaubt es, ein breites Markenspektrum zu bedienen, ohne den vollständigen Katalog physisch vorzuhalten.
Die Zentralisierung erleichtert auch die Konformitätskontrolle. Wenn die Schläuche für alle Marken durch ein einziges Lager laufen, lässt sich leichter sicherstellen, dass die Materialparameter den deklarierten entsprechen und dass nicht versehentlich ein Industrieschlauch in die Lebensmittel-Förderstrecke gelangt. Die Nähe zur Autobahn A4 rundet das logistische Bild ab — derselbe Standort bedient Inlandsversand, Export in EU-Länder und Selbstabholung, unabhängig davon, für welchen Auflieger die Teile bestimmt sind.
Worauf bei den einzelnen Marken zu achten ist
Auch wenn das Auswahlverfahren gemeinsam ist, lohnt es sich, im gemischten Fuhrpark die Nuancen zu kennen, die für einzelne Konstruktionen typisch sind:
- Spitzer SF/SK — bei den leichten Aluminiumbehältern ist entscheidend, die Ausführung des Abriebschlauchs auf die reale Arbeitsintensität des Einsatzortes abzustimmen; bei häufiger Entladung abrasiver Güter schneidet die verstärkte Ausführung meist besser ab als die leichte.
- Feldbinder EUT/KIP — bei den Food-Grade-Ausführungen aus Edelstahl die Lebensmittel-Förderstrecke strikt von der industriellen trennen und niemals einen schwarzen Schlauch für ein Produkt mit Zulassung verwenden; bei Kippsilos die Ausführung auf die erhöhten Betriebsbedingungen der Druckleitung abstimmen.
- Kässbohrer K.SSK/K.SSL — wie jeden anderen europäischen Siloauflieger behandeln: mit Medium und Durchmessermessung der Förderstrecke beginnen, die Ausführung von Schlauchkörper und Enden nach der tatsächlichen Armatur wählen, nicht nach dem Namen der Baureihe.
- Andere Marken / weitere europäische Hersteller — derselbe funktionale Ansatz; fehlende Katalogdaten „pro Logo" sind kein Hindernis, denn entscheidend sind ohnehin Messung und Medium.
Der gemeinsame Nenner bleibt für alle Marken derselbe: Ein Schlauch wird nicht „für den Hersteller" ausgewählt, sondern danach, was er tatsächlich fördern soll, in welcher Leitung und mit welcher Konfektion. Der Rest ist eine Frage der Messung und der Endenanpassung — und genau diese Arbeit übernehmen wir, wenn der Kunde nicht für jede Marke einen eigenen Lieferanten führen möchte.
Schlauchfunktionen in der Förderstrecke — eine gemeinsame Sprache für die ganze Flotte
Um Schläuche markenübergreifend zu vergleichen, lohnt es sich, die pneumatische Förderstrecke zunächst in Funktionen zu zerlegen, die sich in jedem Siloauflieger wiederholen, unabhängig vom Hersteller:
- Der Produktschlauch — durch ihn wandert die fluidisierte Ladung vom Behälter zum Abgabepunkt. Im gemischten Fuhrpark ist er das am schnellsten verschleißende Element, weil er im Kontakt mit abrasivem oder lebensmitteltauglichem Medium arbeitet.
- Die Versorgungsleitung vom Kompressor — führt der Förderstrecke Luft zu. Ihre Auswahl richtet sich nach Temperaturbereich und Pulsationsfestigkeit, nicht nach der Aufliegermarke.
- Hilfsleitungen — Abschnitte für Luft, Wasser oder Betriebsanwendungen, gemeinsam für alle Konstruktionen.
Wenn die ganze Flotte dieselbe Sprache der Funktionen spricht statt der Handelsnamen einzelner Hersteller, lassen sich Bestand und Service leichter planen. Der Lagerist bestellt einen „Förderschlauch für abrasives Material in einem bestimmten Durchmesser" statt eines „Schlauchs für ein konkretes Modell" — und nutzt dieselbe Position für mehrere Marken gleichzeitig.
Vereinheitlichung der Ersatzteilwirtschaft im Mehrmarken-Fuhrpark
Für Flotten mit Aufliegern mehrerer Hersteller bringt die Ordnung der Schlauchbeschaffung konkrete operative Vorteile:
- Weniger Lagerpositionen — ein Schlauchtyp in einem Durchmesser ersetzt mehrere „markenspezifische" Pendants, weil sich der Unterschied auf die Enden beschränkt, nicht auf den Schlauchkörper.
- Einfachere Austauschplanung — Kriterium sind Funktion und Medium, sodass der Service den Verschleiß unabhängig davon prognostiziert, in welchem Auflieger der Schlauch gerade arbeitet.
- Ein Qualitätsstandard — bei Beschaffung aus einer Quelle lassen sich einheitliche Materialparameter für den gesamten Fuhrpark leichter halten.
- Schnellere Reaktion — rotierende Positionen sind ab Lager verfügbar, seltene werden von einem Tag auf den anderen beschafft, sodass der Stillstand eines Aufliegers nicht die ganze Flotte blockiert.
Dieser Ansatz bewährt sich besonders dort, wo ein Transportunternehmen die Aufsplitterung der Lieferungen auf eigene Lieferanten pro Marke bewusst vermeidet. Stattdessen führt es eine einzige Servicebeziehung, und die Anpassung an das konkrete Fahrzeug — Durchmesser, Medium, Endenkonfektion — übernehmen wir, bei der Bestellung oder im Rahmen der Durchsicht.
Diagnose und Austausch unabhängig von der Marke
Auch die Zustandsbewertung eines Schlauchs ist ein markenneutrales Verfahren. Unabhängig davon, in welchem Auflieger der Schlauch arbeitet, achten wir auf dieselben Verschleißsymptome: Druckabfall in der Förderstrecke, verlängerte Entladezeit, sichtbares Stauben, Verhärten oder Reißen des Gummis außerhalb des Temperaturbereichs sowie Unterbrechung der antistatischen Litze. Jedes dieser Symptome bedeutet im Spitzer, Feldbinder und Kässbohrer dasselbe, denn es folgt aus der Strömungsphysik, nicht aus der Konstruktion der Marke.
Das Austauschintervall bleibt individuell und hängt von Medium, Druck und Arbeitsintensität des Einsatzortes ab — deshalb nennen wir keine erfundenen Lebensdauerwerte. Diagnose und Auswahl führen wir Fahrzeug für Fahrzeug durch und behandeln die Flotte als Gesamtheit pneumatischer Förderstrecken, die instand zu halten sind, nicht als Sammlung von Logos. So erhält der Betreiber eines gemischten Fuhrparks eine einheitliche Servicepolitik für alle Auflieger.
Wie wir eine Bestellung für eine gemischte Flotte zusammenstellen
Damit die Auswahl schon bei der ersten Bestellung trifft, bitten wir um drei Angaben je Fahrzeug — dieselben für alle Marken:
- Medium — was tatsächlich durch den Schlauch fließt: abrasives Material, Lebensmittelprodukt oder Luft vom Kompressor. Das entscheidet über die Ausführung des Schlauchkörpers.
- Durchmesser der Förderstrecke — gemessen am jeweiligen Auflieger, nicht abgelesen vom Namen der Baureihe. Zwei Auflieger verschiedener Marken können denselben Querschnitt haben oder unterschiedliche.
- Montageart der Enden — welche Armatur und welche Schellen am Fahrzeug vorhanden sind, um die Storz-Konfektion passend zu wählen.
Mit diesem Datensatz stellen wir die Bestellung so zusammen, dass für mehrere Marken der Flotte Schläuche mit einheitlichem Materialstandard geliefert werden, die sich nur dort in den Enden unterscheiden, wo die konkrete Armatur es verlangt. Das ist der Kern des Hub-Ansatzes: ein Katalog, eine Quelle, Anpassung auf Fahrzeugebene.
Im gemischten Fuhrpark kommt noch die Frage der Dokumentationskonsistenz hinzu. Wenn die Schläuche für alle Auflieger aus einem Punkt stammen, lässt sich leichter eine einheitliche Austauschhistorie führen und mit den Durchsichten der Förderstrecke verknüpfen — unabhängig davon, ob das jeweilige Fahrzeug ein Spitzer, Feldbinder, Kässbohrer oder ein Auflieger eines anderen europäischen Herstellers ist. Eine solche Historie hilft auch bei der Bestandsplanung für die nächste Saison, weil sie zeigt, welche Schlauchfunktionen in der jeweiligen Flotte am schnellsten verschleißen.
Fazit für Fuhrparkverantwortliche
Wenn Sie eine Flotte aus Aufliegern verschiedener Hersteller verantworten, ist die wichtigste Erkenntnis dieser Seite einfach: Ein Druckluftschlauch wird nicht „für die Marke" gekauft, sondern nach Funktion, Medium, Durchmesser und Endenkonfektion. Die Marke des Aufliegers beeinflusst höchstens das Detail der Endarmatur, nicht den Schlauchkörper. Deshalb bedient ein einziger, gut organisierter markenübergreifender Katalog — versorgt aus dem Zentrallager und vergleichend zwischen den Marken gelesen — den gesamten Fuhrpark effizienter als verstreute, herstellerbezogene Bestände. Den Rest, also Messung und Anpassung an das konkrete Fahrzeug, übernehmen wir.
Häufige Fragen von Mehrmarken-Flotten
In Gesprächen mit Transportunternehmen, die einen Fuhrpark mehrerer Marken betreiben, wiederholen sich einige Themen, die man am besten vorab klärt:
- Bedient ein Schlauch Auflieger verschiedener Hersteller? Der Schlauchkörper — ja, sofern Medium und Arbeitsdurchmesser übereinstimmen; der Unterschied liegt meist in den Enden, angepasst an die Armatur des jeweiligen Aufliegers.
- Muss man für jede Marke einen eigenen Bestand halten? Nein. Der Bestand wird nach Funktion in der Förderstrecke und Medium geplant, nicht nach Logos; derselbe Typ rotiert zwischen Aufliegern verschiedener Hersteller.
- Wodurch unterscheidet sich die Auswahl für einen Aluminium- und einen Stahlauflieger? Das Behältermaterial ändert das Auswahlprinzip nicht — es zählt, was durch den Schlauch fließt und wie er konfektioniert ist.
- Was ist mit Aufliegern von Marken außerhalb unserer Beschreibung? Wir verfahren identisch: Durchmesser messen, Medium klären, Endenkonfektion wählen; das Fehlen eines eigenen Datenblatts „pro Logo" blockiert hier nichts.
Kurzes vergleichendes Fazit: Die Unterschiede zwischen den Marken bei der Schlauchauswahl sind real, liegen aber in der Ebene von Armatur und Enden, nicht im Kern des Schlauchs. Der Schlauchkörper wird nach derselben Methode gewählt — für Spitzer SF/SK, Feldbinder EUT/KIP, Kässbohrer K.SSK/K.SSL und Auflieger anderer europäischer Hersteller — und genau das macht den markenübergreifenden Katalog zum praktischen Werkzeug für die ganze Flotte.
Warum die markenübergreifende Sicht statt einer einzelnen Marke
Die Spezialseiten unseres Netzwerks beschreiben Schläuche aus der Perspektive einer Konstruktion und einer Aufliegerfamilie — praktisch, wenn Sie Informationen zu einem konkreten Fahrzeug suchen. Diese Seite tut bewusst etwas anderes: Sie betrachtet dasselbe Sortiment aus der Vogelperspektive, als gemeinsame Ressource für viele Marken zugleich.
Diese Sichtweise hat für den Fuhrparkmanager mehrere praktische Vorteile:
- sie zeigt, wo die Marken übereinstimmen (Schlauchkörper, Medium, Physik der Förderstrecke) und wo sie auseinandergehen (Armatur, Enden),
- sie erlaubt die Planung eines einzigen Bestands statt mehrerer paralleler,
- sie liefert einen Bezugspunkt, wenn ein Teil der Flotte auf eine andere Marke wechselt und die Servicepolitik konsistent bleiben soll,
- sie erleichtert das Gespräch mit einem Lieferanten statt Verhandlungen pro Logo,
- sie verkürzt die Reaktionszeit, weil die Entscheidung auf Basis von Funktion und Medium fällt statt der Suche nach einer markengebundenen Position,
- sie erlaubt einen einzigen DN75-Schlauchindex für Fahrzeuge Spitzer SF/SK, Feldbinder EUT/KIP und Kässbohrer K.SSK/K.SSL, die mit ähnlichem Medium arbeiten,
- sie vereinfacht die Inventur, weil statt getrennter Aufstellungen pro Marke eine einzige Liste der Schlauchtypen und Endenkonfektionen für den gesamten Fuhrpark geführt wird.
Mit anderen Worten: Je vielfältiger der Fuhrpark, desto größer der Wert eines markenübergreifend gelesenen Katalogs. Eine einzelne Marke ist der Blick von der Ebene des Aufliegers; das PHS-Magnum-Netzwerk bietet den Blick von der Ebene der gesamten Flotte — und genau dieser Blick entscheidet meist darüber, wie effizient Sie die pneumatische Förderstrecke in all Ihren Siloaufliegern instand halten.
Zum Schluss ein methodischer Vorbehalt: Diese Seite ersetzt keine Messung. Die Vergleiche zwischen den Marken helfen, den Bestand zu planen und zu verstehen, wo die Konstruktionen übereinstimmen, aber die endgültige Auswahl folgt immer aus dem tatsächlichen Durchmesser und der Armatur am jeweiligen Fahrzeug. Der beste erste Schritt für eine gemischte Flotte ist deshalb, uns eine Liste der Auflieger mit Medium und Leitungsdurchmesser zu senden — auf dieser Basis stellen wir einen konsistenten Schlauchbestand zusammen, der alle Marken im Fuhrpark abdeckt.
Lager in Chorula
Das Grundsortiment der Schläuche DN50–DN100 (Abriebschläuche leicht und verstärkt, FDA-Lebensmittelschläuche, Kompressorschläuche CONTI, universelle Industrieschläuche) halten wir im Lager von PHS Magnum in Chorula bei Oppeln, 4 km von der Autobahn A4. Sonderpositionen — Goodyear-Schläuche, Edelstahl 1.4571, Feuerwehrschläuche — beschaffen wir per Direktlieferung von einem Tag auf den anderen.
Wir lagern keinen „Katalog fürs Regal" — wir halten vor, was im Betrieb von Flotten verschiedener Marken tatsächlich abfließt, in Qualität und Ausführung entsprechend den deklarierten Materialparametern. Das Austauschintervall eines Schlauchs hängt von Medium, Druck und Arbeitsintensität ab, deshalb nennen wir keine erfundenen Lebensdauerwerte — Auswahl und Diagnose führen wir individuell durch.
- Polen — Kurierversand
- EU — Lieferung in die Länder der Europäischen Union (u. a. Deutschland, Österreich, Tschechien)
- Selbstabholung — Lager Chorula bei Oppeln, 4 km von der A4
Schlauchauswahl für eine konkrete Ladung und einen konkreten Auflieger: Service PHS Magnum, Tel. +48 602 716 551. Volles Leistungsspektrum: magnumchorula.pl/serwis/.
Spezialisierte Portale
Detaillierte Kataloge der Druckluftschläuche für konkrete Marken führen unsere spezialisierten Portale:
- Spitzer — Druckluftschläuche für Siloauflieger der Baureihen SF/SK: spitzer.pl/czesci-zamienne/weze-pneumatyczne/
- Feldbinder — Druckluftschläuche für Siloauflieger EUT/KIP: feldbinder.pl/czesci-zamienne/weze-pneumatyczne/
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Autor: Aleksy Pasternak — Managing Partner PHS Magnum, 20 Jahre Branchenerfahrung, interner Auditor ISO 9001:2015 (DEKRA).

