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Kugeldichtungen

Kugeldichtungen für Kugelhähne von Siloaufliegern verschiedener Marken – Spitzer, Feldbinder, Kässbohrer. 2x PTFE-Ring + 2x NBR-O-Ring, DN80/DN100. Chorula.

Kugeldichtungen für Kugelhähne von Siloaufliegern verschiedener Marken — Lager PHS Magnum in Chorula

Ein Lager für Flotten vieler Marken

PHS Magnum betreut seit 1990 Siloauflieger-Flotten verschiedener Hersteller — und genau diese Markenvielfalt unterscheidet das Angebot des Hubs vom einzelnen Werksservice. Kugeldichtungen sind ein typisches Verschleißteil, das im Auflieger von Spitzer, Feldbinder oder Kässbohrer gleichermaßen verschleißt, denn maßgeblich ist nicht das Logo auf dem Behälter, sondern Größe und Konstruktion des Kugelhahns selbst. Deshalb führen wir ein gemeinsames Lager an Dichtungssätzen, aus dem wir das Teil für jeden Auflieger im Einsatz auswählen.

Die Kugeldichtung ist das Arbeitselement des Produkt-Kugelhahns (Typ Prokosch / ZR) und der zugehörigen Armaturen. Sie ist kein Konstruktionsteil des Aufliegers, sondern Verschleißmaterial des Entladeknotens — eine Komponente, die planmäßig getauscht wird, wenn das Ventil seine Dichtheit verliert. Aus Sicht einer gemischten Flotte bedeutet das eine Lagerposition, die viele Marken bedient, statt separater Kataloge für jeden Hersteller.

Technische Spezifikation — Satz PTFE + NBR

Der Kugeldichtungssatz hat eine feste, wiederholbare Zusammensetzung, unabhängig von der Aufliegermarke:

ElementAnzahl im SatzMaterialFunktion im Ventil
Ring2 Stk.Teflon (PTFE)Kugelsitze, Dicht- und Gleitfläche
O-Ring2 Stk.NBRAbdichtung des Ventilgehäuses

Die Wahl zweier verschiedener Materialien ergibt sich aus zwei verschiedenen Aufgaben im Ventil. Die Teflonringe (PTFE) dienen als Sitze, in denen die Kugel lagert und sich dreht — Teflon liefert eine glatte Gleitfläche, geringen Drehwiderstand der Kugel und chemische Beständigkeit gegenüber den transportierten Medien. An diesen Ringen erfolgt die eigentliche Absperrung des Durchflusses in geschlossener Stellung. Die NBR-O-Ringe arbeiten dagegen am Übergang des Ventilgehäuses: Nitrilkautschuk behält die Elastizität, die zur Abdichtung der Gehäuseverbindungen nötig ist, und blockiert das Durchsickern von Material am Umfang. Die harte, gleitende Teflonfläche plus die elastische Gehäusedichtung aus NBR ist die klassische Anordnung der Produkt-Kugelhähne vom Typ Prokosch (Typ 420) und des Schwestertyps ZR.

Die Sätze bieten wir in zwei Größen an, die den typischen Durchmessern der Kugelhähne in der Entladelinie von Siloaufliegern entsprechen:

  • DN80
  • DN100

Die Konfiguration des Komplettsatzes (2x PTFE-Ring + 2x NBR-O-Ring) ist für eine gegebene Größe konstant, deshalb genügt bei der Bestellung die Angabe des DN des Ventils. Das Ventil muss weder demontiert noch eingeschickt werden — die Größe bestimmt den passenden Satz eindeutig. Wo Ventilspezifikation und Medium es erfordern, bestätigen wir die Ausführung der Dichtung individuell für das konkrete Ventilmodell; Standard für den beschriebenen Satz bleibt die Kombination PTFE + NBR.

Aus Sicht der Flotteninstandhaltung hat die Unterscheidung beider Materialien praktische Bedeutung. Der Teflonring verschleißt vor allem abrasiv — durch den Kontakt mit dem durchströmenden Schüttgut — und verliert in der Regel als Erster die Fähigkeit zum dichten Schließen. Der NBR-O-Ring degradiert dagegen hauptsächlich mit der Zeit und unter Temperatureinfluss und verliert die Elastizität, die zum Halten des Anpressdrucks am Gehäuse nötig ist. Da beide Verschleißpfade zur selben Störung führen — einem undichten Ventil — wird der Satz komplett getauscht, nicht in Einzelteilen. Ein solcher Komplettsatz garantiert, dass nach der Instandsetzung keine Dichtstelle auf einem alten, verschlissenen Element verbleibt.

Kompatibilität mit Siloauflieger-Marken

Da die Dichtung im Inneren des Kugelhahns montiert wird, entscheidet über die Kompatibilität die Größe (DN80/DN100), nicht die Marke oder das Aufliegermodell. Dieselben Produkt-Kugelhähne vom Typ Prokosch / ZR wiederholen sich in den Entladelinien von Siloaufliegern verschiedener europäischer Hersteller, was den Satz innerhalb eines Durchmessers universell macht:

Siloauflieger-MarkeTypische BaureihenHinweise
SpitzerSF, SKnicht kippbare Baureihe SF und Kippbaureihe SK
FeldbinderEUT, KIPnicht kippbare Linie EUT und Kippsilo KIP
KässbohrerK.SSK, K.SSLSiloauflieger für Schüttgüter

Wir betreuen auch Kugelhähne in Aufliegern anderer europäischer Hersteller von Siloaufliegern — hier erfolgt die Auswahl direkt nach Ventilgröße (DN80/DN100) und Armaturentyp, ohne Zuordnung des Satzes zu konkreten Modellen. In allen Fällen bleibt das Prinzip dasselbe: Der Käufer nennt den Ventildurchmesser, statt ein Teil „nach Marke" zu suchen. Das ist der Kern des Multi-Brand-Ansatzes — ein Dichtungssatz bedient eine gemischte Flotte.

Lager in Chorula

Kugeldichtungssätze in den Größen DN80 und DN100 halten wir im Lager von PHS Magnum in Chorula bei Oppeln vorrätig — 4 km vom Autobahnknoten der A4, ca. 180 km von der deutschen Grenze. Die Lage am A4-Korridor verkürzt die Lieferzeit sowohl auf den polnischen Markt als auch zu Abnehmern in der gesamten EU, was bei Verschleißteilen für die planmäßige Inspektion zählt.

Kugeldichtungen führen wir als Position zusammen mit den Produkt-Kugelhähnen und ihren Bypässen, damit beim Service des Entladeknotens die Dichtheit der gesamten Anlage in einem Zug wiederhergestellt werden kann. Die Verfügbarkeit ab Lager verkürzt die Standzeit des Aufliegers — ein leckendes Ventil muss den Entladezyklus nicht durch das Warten auf ein Teil aufhalten. Ein häufiger Betriebsfehler ist der Versuch, das Ventil durch stärkeres Anziehen abzudichten, statt die Sitze zu tauschen; bei verschlissenen Teflonringen stellt mehr Anpressdruck die Dichtheit nicht wieder her, sondern erhöht nur den Drehwiderstand der Kugel und beschleunigt den Verschleiß. Die richtige Reaktion auf ein leckendes Ventil ist die Demontage und das Einsetzen eines neuen Dichtungssatzes — ein kurzer Eingriff, der den teureren Austausch des kompletten Kugelhahns vermeidet.

Die Instandsetzung des Ventils mit Dichtungstausch führen wir auch im Rahmen des Siloauflieger-Service von PHS Magnum durch, unter anderem im Zuge der TDT-Prüfung. Für Verfügbarkeit und Preis — fragen Sie nach einem Angebot.

Spezialisierte Portale

Für Ein-Marken-Flotten betreiben wir dedizierte Teileportale, auf denen dieselbe Kategorie aus Sicht des jeweiligen Herstellers beschrieben ist:

Unabhängig vom Portal ist der Satz derselbe (2x PTFE-Ring + 2x NBR-O-Ring, DN80/DN100) — es unterscheidet sich lediglich die Beschreibung des Einsatzkontexts für die jeweilige Marke.

Verwandte Kategorien


Autor: Aleksy Pasternak — Managing Partner PHS Magnum, 20 Jahre Branchenerfahrung, interner Auditor ISO 9001:2015 (DEKRA).

Häufig gestellte Fragen

Ein Satz besteht aus zwei PTFE-Ringen (Teflon) und zwei NBR-O-Ringen. Die PTFE-Ringe bilden die Kugelsitze und die Arbeitsfläche, auf der sich die Kugel dreht, während die NBR-O-Ringe das Ventilgehäuse abdichten. Der komplette Satz wird gemeinsam getauscht.

Ja. Die Dichtung wird nach der Größe des Kugelhahns (DN80 oder DN100) ausgewählt, nicht nach der Aufliegermarke. Dieselben Produkt-Kugelhähne vom Typ Prokosch / ZR sind in Siloaufliegern vieler Hersteller verbaut, daher ist der Satz innerhalb einer Größe universell.

Kugeldichtungssätze bieten wir in den Größen DN80 und DN100 an — das sind die typischen Durchmesser der Kugelhähne in der Entladelinie von Siloaufliegern europäischer Hersteller.

Am Leck des Ventils in geschlossener Stellung, an schwergängiger Kugeldrehung oder an Staubaustritt am Gehäuseübergang. Verschlissene PTFE-Ringe bilden keinen dichten Sitz mehr, und die NBR-O-Ringe verlieren mit der Zeit ihre Elastizität.

Meistens nicht. Sind Gehäuse und Kugel intakt, genügt der Austausch des Satzes (2x PTFE-Ring + 2x NBR-O-Ring), was die Dichtheit ohne die Kosten eines neuen Ventils wiederherstellt. Der Austausch des kompletten Ventils kommt erst bei Verschleiß von Kugel oder Gehäuse in Betracht.

Es genügt, die Ventilgröße anzugeben (DN80 oder DN100). Die Satzkonfiguration ist für eine gegebene Größe konstant, die Auswahl hängt also weder von der Siloauflieger-Marke noch vom Aufliegermodell ab.

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