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Heckdeckel-Dichtungen

Dichtungen für Heckdeckel und hintere Luken von Siloaufliegern vieler Marken: Spitzer, Feldbinder, Kässbohrer (neuer und alter Typ). Lager Chorula, EU-Versand.

DAF-Siloauflieger beim Transport von Schüttgütern

Hintere Luke — die zweite Dichtstelle des Silos

Der Heckdeckel ist die Luke im hinteren Teil des Behälters eines Siloaufliegers — die Revisions- und Entladeöffnung, über die Reinigung, Kontrolle und Wartung des Auflieger-Innenraums erfolgen. Er wird seltener geöffnet als der obere Fülldeckel, arbeitet aber unter demselben Betriebsdruck wie der gesamte Silo, weshalb seine Dichtheit ebenso wichtig ist. Für den dichten Verschluss sorgt eine Dichtung, die zwischen dem Heckdeckel und dem Lukenrand sitzt: Sie hält die Ladung im Inneren, blockiert das Eindringen von Feuchtigkeit und Verunreinigungen und ermöglicht es, den Druck während der Entladung zu halten.

Aus Sicht eines Servicenetzes, das viele Marken betreut, hat diese Kategorie eine Besonderheit: Bei einigen Konstruktionen ist die hintere Luke nicht eine, sondern zwei Dichtstellen. Bei Spitzer teilt sich das Angebot in die Dichtung auf der Siloseite und die Dichtung der Luke selbst — zwei separate Positionen. Bei anderen Marken wie Kässbohrer verläuft die Unterteilung anders: nach Konstruktionsgeneration, in neuen und alten Typ. Deshalb lässt sich das Sortiment, ähnlich wie bei den Fülldeckeln, nicht nach universellen DN-Maßen ordnen — wir gliedern es nach Marken, Dichtstellen und Lukentypen. Das Lager in Chorula bei Oppeln führen wir so, dass die gängigsten Konstruktionen auf dem DACH-Markt und in Polen abgedeckt sind.

Spezifikation und Auswahlprinzip

Das Sortiment umfasst Dichtungen für hintere Siloluken vieler Marken. Entscheidend ist die Übereinstimmung mit dem konkreten Deckel des jeweiligen Herstellers, bei Spitzer zusätzlich die Unterscheidung der Dichtstelle.

MarkeElement / TypHinweise
SpitzerSiloseiteBaureihe SF/SK
SpitzerLukeBaureihe SF/SK
FeldbinderHeckdeckelBaureihen EUT/KIP
Kässbohrerneuer Typ / alter Typzwei Varianten
andere MarkenHeckdeckel/hintere Lukeauf Anfrage

Das konkrete Material und Maß der Dichtung wählen wir nach Marke und Deckeltyp des jeweiligen Aufliegers — Sitzform und Dichtprofil sind für jede Konstruktion spezifisch und lassen sich nicht auf einen universellen Wert reduzieren. Das Dichtungsmaterial richtet sich nach dem Einsatzbereich des Aufliegers: Im Lebensmittelverkehr (food-grade) müssen produktberührende Dichtungen die Hygieneanforderungen erfüllen, in industriellen Anwendungen ist die Materialauswahl breiter.

Kompatibilität mit Marken

Die Dichtungen aus unserem Angebot sind den Marken direkt zugeordnet — es sind keine namenlosen Nachbauten, sondern Elemente, die den realen Deckeln dieser Hersteller entsprechen.

  • Spitzer (SF/SK) — die hintere Luke der Baureihen SF und SK wird mit zwei Elementen abgedichtet: der Dichtung auf der Siloseite und der Dichtung der Luke selbst.
  • Feldbinder (EUT/KIP) — die hintere Revisions- und Entladeluke gibt es in der liegenden EUT und der kippbaren KIP; bei der KIP muss die Dichtung auch beim Kippen des Behälters dicht halten.
  • Kässbohrer (K.SSK/K.SSL) — das Angebot teilt sich in neuen und alten Deckeltyp.
  • andere Marken — auf Anfrage, nach Angabe von Hersteller und Lukentyp.

Bei der Bestellung ist die Angabe der Aufliegermarke entscheidend sowie — bei Spitzer — die Angabe, ob es um die Siloseite oder die Luke geht; bei Kässbohrer, ob um den neuen oder alten Typ.

Wann tauschen — Signale aus dem Betrieb

Die Heckdeckel-Dichtung ist ein Verschleißteil, das bei jeder Inspektion kontrolliert und bei den ersten Anzeichen von Elastizitätsverlust getauscht wird. Unabhängig von der Silomarke weisen dieselben Signale auf den Austausch hin:

  • Verhärtung und Verlust der Elastizität — die Dichtung kehrt nach dem Anpressen nicht in ihre Form zurück, wodurch die hintere Luke nicht gleichmäßig schließt.
  • Risse und Einschnitte — sie unterbrechen die Dichtkontur und führen unter Druck zu Undichtigkeiten der Luke.
  • Bleibende Verformung — ein eingedrückter, abgeflachter Querschnitt gewährleistet nicht mehr den richtigen Anpressdruck.
  • Verwechslung mit der Fülldeckel-Dichtung — andere Geometrie; für die hintere Luke ist eine dedizierte Dichtung zu verwenden, ausgewählt nach Marke und Dichtstelle.

Die Heckdeckel-Dichtung arbeitet im Verbund mit dem Verschlussmechanismus — bei Kippsilos sind das Griff, Augen-Kreuzschraube und die Feder, die den Anpressdruck hält. Dichtheit entsteht erst, wenn beide Elemente funktionsfähig sind: Eine geschwächte Feder oder eine korrodierte Schraube verringert den Druck auf die Dichtung, und eine verhärtete Dichtung leckt trotz korrektem Anzug. Deshalb betrachten wir beim Service des Heckdeckels die Dichtung und die Verschlussbeschläge gemeinsam.

Lager Chorula

Dichtungen für hintere Luken der gängigen Marken halten wir im Lager in Chorula bei Oppeln vorrätig (4 km von der A4, ca. 180 km von der deutschen Grenze); übrige wählen wir aus und beschaffen sie. Die Lage an der Autobahn und nahe der DACH-Grenze verkürzt die Lieferzeit sowohl auf dem heimischen Markt als auch zu Abnehmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Lagerprozesse führen wir im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems ISO 9001:2015.

Auswahl und Kommissionierung erfolgen mit Blick auf gemischte Flotten: In einer Sendung können Dichtungen für verschiedene Marken und Dichtstellen sowie das Verschlusssystem des Heckdeckels enthalten sein. Für Auswahl und Angebot — fragen Sie nach einem Angebot. Lagerkontakt: +48 604 800 869, magazyn@magnumchorula.pl.

Spezialisierte Portale

Heckdeckel-Dichtungen im Kontext einer einzelnen Marke beschreiben wir ausführlicher auf den dedizierten Portalen: Spitzer und Feldbinder — dort behandeln wir die Auswahl im Kontext der Baureihen SF/SK sowie der Linien EUT/KIP.

Verwandte Kategorien


Autor: Aleksy Pasternak — Managing Partner PHS Magnum, 20 Jahre Branchenerfahrung, interner Auditor ISO 9001:2015 (DEKRA).

Häufig gestellte Fragen

Das Angebot umfasst Dichtungen für hintere Siloluken u. a. von Spitzer (Siloseite und Luke), Feldbinder sowie Kässbohrer (neuer und alter Typ). Die Auswahl erfolgt nach Marke und Deckeltyp, da sich die Lukengeometrie zwischen den Herstellern unterscheidet.

In der Spitzer-Konstruktion umfasst der Heckdeckel zwei separate Dichtstellen: die Siloseite und die Luke selbst. Das sind zwei unterschiedliche Positionen — geben Sie bei der Anfrage daher bitte an, auf welchen Teil des Heckdeckels sich die Bestellung bezieht.

Der Fülldeckel ist die obere Beladeluke, über die der Silo befüllt wird. Der Heckdeckel ist die Revisions- und Entladeluke im hinteren Teil des Behälters. Beide müssen dicht sein, haben jedoch eine andere Geometrie, weshalb unterschiedliche Dichtungen zum Einsatz kommen — es sind separate Kategorien.

Ja. Für die Marke Kässbohrer bieten wir Dichtungen der hinteren Luken im neuen und alten Typ an. Wir helfen bei der Auswahl der passenden Dichtung für die konkrete Luke, auch bei älteren Aufliegern.

Nennen Sie die Marken und Typen der hinteren Luken in Ihrer Flotte (z. B. Spitzer Luke, Kässbohrer alter Typ). Wir stellen die Dichtungen für alle in einer Sendung zusammen, bei Bedarf zusammen mit dem Verschlusssystem des Heckdeckels.

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